Tripsdrill – schlechter Plan, viel Spass und ne Menge Wetterglück!!!

Freizeitparks sind ja so eine Sache. Als fünfköpfige Ferienfamilie manchmal nahezu unerschwinglich finde ich. Tripsdrill ist da eine tolle Ausnahme. Und dabei absoluter Spassgarant. Wir waren mit Kindern zwischen 5 und 13 dort und alle hatten genug zu tun. Die kleinste „Achterbahn“, die Tausendfüßlerbahn ist mit Begleitung schon vor zwei Jahren für den jetzt 5jährigen toll gewesen. Und auch jetzt ist es sinnvoll, den Arm hinter den Kopf zu legen, denn es wirbelt einen doch ganz schön durch. Die „G’sengte Sau“ war dieses Jahr zum ersten Mal möglich (weil über 4 und über 1,20 m) und trotz der 40minütigen Wartezeit ein echtes Erlebnis. Die übrigens verbringt man in einer Ausstellung mit tollen Ausstellungsstücken: Schuster, Sattler, etc. Woanders wären die Exponate allein ein Museum wert.

Wir teilten uns mehrmals für einige Zeit auf und die großen Kinder sind mit dem Papa zu den mittlerweile mehreren Achterbahnen. Zu denen es übrigens nur einen Verbindungsweg gibt. Die Wegeführung insgesamt ist etwas, was ich wirklich kritisiere. Und es wäre nur halb so „schlimm“, wäre der Parkplan besser gemacht. Super, dass es einen Parkplan gleich bei Eingang zum Mitnehmen gibt und leider ist darauf nicht leicht zu erkennen, wie der beste Weg zu einer Attraktion ist, wenn man direkt dort hinlaufen will. Oder wo der Eingang dazu ist. Da geht noch was, liebe Parkplanmacher! Manche Bahnen schlängeln sich durch einen großen Bereich (die Wiegenbahn zum Beispiel) und da wäre super, wenn gut zu erkennen wäre, wo der Anfang ist.

Wir hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter. Auf 17 Uhr war Gewitter angesagt. Und um 16 Uhr kamen ein paar dicke Regentropfen runter. Ein paar Minuten und schon war der Spuk vorbei. Viele Besucher sind allerdings – vielleicht des Regens wegen? – dann gegangen und wir hatten ohne Anstehen freie Fahrt!!!

Also mit dem kleineren Kind 5 Mal Tausendfüßlerbahn hintereinander, 5 Mal gleich die Hochzeitsreise („Mama! Ich kann selber lenken!“ Naja, zumindest wirkt es so) hinterher. Und ganz zum Schluss noch bis zur letzten Fahrt mit dem Maibaum ganz hoch oben über den ganzen Park schauen.

Wir haben uns selbstversorgt mit belegten Brötchen. Die Schließfächer sind direkt am Eingang und ACHTUNG, die sind nicht gegen Pfand, sondern schlucken jedes Mal einen Euro. Also einfach clever planen statt mehrmals auf- und zuschließen. Den Bollerwagen hatten wir auch dabei, was bei einer kurzen Verschnaufpause für die aufgeschlagenen Stolperknie des Jüngsten auch ganz praktisch war. Der hat übrigens so ab 16 Uhr mal eine kleine Actionpause benötigt und wir haben eine halbe Stunde bei den Wackelböden neben der Altmännermühle zugebracht. Vor zwei Jahren war der Tag sehr heiß und da waren die Wasserspielmöglichkeiten direkt daneben (es gibt noch mehr im Park) auch eine tolle Abwechslung.wpid-imag6224.jpg

Die Achterbahnbegeisterung der großen Kinder hätte in einem umfangreicheren Park nicht größer ausfallen können. Und damit lobe ich nochmal ausdrücklich das Preis-Leistungs-Verhältnis von Tripsdrill.

Eine Besonderheit noch: Als Geburtstagskind gibt es einen Ansteckbutton ans Shirt, der auch die freundlichen Mitarbeiter darauf aufmerksam macht. Da gibt es schonmal Glückwünsche durch den Lautsprecher oder eine Extrarunde am Ende des Tages. Einfach toll!

Insgesamt also eine klare Empfehlung! Wir kommen wieder. Auch wenn es ein echtes Gegurke ist, bis man dort ist Tripsdrill liegt dafür eben wunderschön (auch wenn das den Kindern herzliche egal ist) in den Hügeln um Cleebronn.

Viel Spass, sobald Ihr auch hingeht!

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